Kläranlage Meckesheim


Die Kläranlage Meckesheimer Cent setzt seit vielen Jahren auf das C N P Verfahren von HeiENTEC – mit messbaren Vorteilen für Umwelt und Betriebskosten. In einem mehrjährigen Betriebsversuch wurde gezeigt, dass sich mit der biologischen Optimierung der Belebungsanlage sowohl die Reinigungsleistung als auch die Prozessstabilität deutlich verbessern, während Energieverbrauch und Schlammanfall spürbar sinken.

Durch die gezielte Steuerung der Mikroorganismen und ihrer Atmungsaktivität erreicht die Anlage dauerhaft niedrige Ablaufwerte für CSB und Stickstoff; Grenzwerte werden sicher eingehalten und der Betrieb reagiert wesentlich robuster auf Belastungsschwankungen. Gleichzeitig konnte der spezifische Sauerstoffverbrauch reduziert und die anfallende Überschussschlammmenge pro t CSB-Zulauffracht deutlich verringert werden – ein direkter Beitrag zu geringeren Entsorgungs- und Energiekosten.

Das Beispiel Meckesheim unterstreicht den Grundgedanken des C‑N‑P‑Verfahrens: „Ökonomie durch Ökologie“. Gut funktionierende Kläranlagen werden nicht grundlegend umgebaut, sondern intelligent weiterentwickelt – mit dem Ergebnis sauberer Ablaufwerte, höherer Betriebssicherheit und nachhaltig reduzierter Betriebskosten.


Informationen Projekt Meckesheim:

Dokumentation Projekt Meckesheim

Kläranlage Lahnau-Dorlar


Die Kläranlage Lahnau-Dorlar profitiert seit der Verfahrensumstellung auf das patentierte C-N-P-Verfahren der HeiENTEC Dr. Heimann Umwelttechnik GmbH von einer nachhaltigen Optimierung ihrer Kläranlage vor allem bei der biologischen Reinigungsleistung und mit spezieller Lösung für die Phosphatproblematik.

Als Hilfsmittel kommen speziell abgestimmte PAC-Produkte (ca. 100 l/Tag) zum Einsatz, die in Kombination mit dem C-N-P-Konzept den Sauerstoffbedarf senken, die Mikroorganismen-Aktivität (Umstellung der Biozönose auf höher entwickelte Organismen) steigern und stabile Grenzwerte auch bei Volllast sichern. Dieses ganzheitliche Verfahren realisiert „Ökonomie durch Ökologie“: niedrigere Betriebskosten bei gleichzeitig besserer Umweltverträglichkeit.

Erfolge auf einen Blick
  • Phosphatelimination    ✓ Zuverlässig unter Grenzwerten

  • Biologie-Optimierung    ✓ Höhere Atmungsaktivität, weniger Energie

  • Kostenreduktion    ✓ Weniger Belüftungsenergie, stabilere Prozesse



Nach einem dokumentierten Betriebsversuch wurde das CNP-Verfahren als bewährte Standardlösung etabliert – ein Musterbeispiel für die Praxisreife unserer Technologie bei kommunalen Kläranlagen. HeiENTEC hat hier alles aus einer Hand geliefert: Analyse, Verfahrensempfehlung, Chemikalieneinsatz, Dosiertechnik und Betreuung.



Technische Informationen und Auswertungen:

Auswertung Zustand voher-nachher

Kläranlage Strullendorf


Die Kläranlage Strullendorf setzt seit 2016 auf das C N P Verfahren von HeiENTEC, um Reinigungsleistung, Prozessstabilität und Wirtschaftlichkeit gezielt zu verbessern. In einem mehrjährigen Betriebsversuch wurde die biologische Stufe schrittweise auf das C N P Konzept umgestellt und die Belüftung durch Absenkung der Sauerstoffgrenzwerte optimiert.

Wesentliche Ergebnisse: die Anlage arbeitet heute mit spürbar geringerem Sauerstoffbedarf, niedrigeren Stickstoff- und Phosphorablaufwerten und einer stabileren Prozessführung. Sie verkraftet Frachtstöße besser. Der Belüftungsgrenzwert konnte von rund 2 mg/l auf etwa 0,4 mg/l abgesenkt werden, ohne dass Sauerstoffmangel auftritt – ein direkter Beitrag zur Reduzierung des Stromverbrauchs. Gleichzeitig ist der Überschussschlammanfall pro t CSB-Zulauffracht deutlich zurückgegangen, was Entwässerungs- und Entsorgungskosten senkte.

Ein weiterer Effekt ist, dass die Anlage stoßartigen Belastungen besser verkraftet: Durch angepasste Fahrweise und feinere Regelung reagiert die Biologie deutlich robuster auf Lastspitzen, etwa aus dem angeschlossenen Industriegebiet. In der Kostenbetrachtung zeigt sich, dass die ursprünglich prognostizierten Einsparungen beim Energieverbrauch der Belüftung und beim Schlammanfall erreicht und teilweise übertroffen wurden – selbst unter Berücksichtigung der höheren heutigen Schmutzfracht.

Strullendorf ist damit ein Beispiel dafür, wie das C N P Verfahren ökologische und ökonomische Ziele zusammenführt: zuverlässige Grenzwerteinhaltung, gesicherte Reinigungsleistung bei niedrigerem Energiebedarf, Kostenreduktion durch weniger TS Masse – ohne anlagentechnischen Neubau, sondern durch intelligente Optimierung des bestehenden Systems.


Projektbeschreibung Strullendorf:

Dokumentation Projekt Strullendorf


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